Dietlinde Peter
1951 in Füssen/Allgäu geboren, aufgewachsen in Thüringen und Heimat gefunden in Sachsen, im heutigen Chemnitz.
In früher Kindheit habe ich die faszinierende Welt der Bücher entdeckt und die Gemeindebibliothek »ausgelesen«. Einige der Schulaufsätze hingen im Dorf-Schaukasten, wie ich viel später erfuhr.
Nach meiner Berufsausbildung zur Steno-Phonotypistin war ich als Sekretärin tätig, auch für einige Zeit als Mitarbeiterin in einem Betriebsfunk. Mit Beginn des Fachschulfernstudiums der Museologie 1982 in Leipzig bis zum Renteneintritt arbeitete ich im Museumswesen, zuletzt im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.
Kurzgeschichten zu mich berührenden Ereignissen oder auch kleine Gedichte habe ich schon immer gern für mich »im stillen Kämmerlein« geschrieben. Ein Faltblatt zu einem Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 änderte dies abrupt. Meine eingereichte Kurzgeschichte wurde angenommen und ich durfte in der Schreibwerkstatt »Greif zur Feder, Chemnitz!« mitarbeiten. Derart ermutigt, begann ich, das »stille Kämmerlein« zu verlassen und fand den Weg zum 1. Chemnitzer Autorenverein, dem ich seit 2025 angehöre. Hier eröffnet sich mir die Möglichkeit, durch literarische Betätigung den damaligen Geschichten und Gedichten neue Inhalte hinzufügen.
Veröffentlichung:
Drei Kurzgeschichten in »Greif zur Feder, Chemnitz!«. Eine deutsch-polnische Schreibwerkstatt der Oper Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Haus der Literatur Lodz. Die Theater Chemnitz. Erste Auflage 2025